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Veranstaltungen in Boltenhagen & an der Ostseeküste

Grundsteuer für Ferienwohnungen: Kosten, Berechnung und Ländervergleich

Verkehr & Infrastruktur Boltenhagen

Wer eine Ferienwohnung besitzt oder kaufen möchte, sollte nicht nur Kaufpreis und Kaufnebenkosten kennen, sondern auch die laufenden Abgaben realistisch einschätzen. Eine der wichtigsten Positionen ist die Grundsteuer. Sie fällt auch für Ferienwohnungen, Zweitwohnungen und Ferienhäuser an und kann je nach Standort unterschiedlich hoch ausfallen. In diesem Beitrag erklären wir, wie die Grundsteuer funktioniert, warum die Bundesländer teils unterschiedliche Modelle nutzen und welche Kosten für Eigentümer an Ferienorten wie Boltenhagen relevant sind.


Wer eine Ferienwohnung besitzt oder kaufen möchte, muss neben Kaufpreis und Nebenkosten auch laufende Abgaben einkalkulieren. Eine der wichtigsten davon ist die Grundsteuer. Sie fällt in ganz Deutschland auf Immobilienbesitz an – also auch auf Ferienwohnungen, Zweitwohnungen und Ferienhäuser.

Doch wie hoch ist die Grundsteuer eigentlich? Wie wird sie berechnet – und gibt es Unterschiede zwischen den Bundesländern? In diesem Überblick erklären wir verständlich, was hinter der Grundsteuer steckt und welche Kosten Eigentümer einer Ferienwohnung erwarten können.

Was ist die Grundsteuer überhaupt?

Die Grundsteuer ist eine kommunale Steuer auf Grundstücke und Immobilien. Sie wird von der jeweiligen Gemeinde erhoben und gehört zu den wichtigsten Einnahmequellen der Kommunen in Deutschland.

Die Einnahmen fließen beispielsweise in:

  • Straßenbau und Infrastruktur
  • Schulen und öffentliche Einrichtungen
  • Stadtentwicklung und Tourismus
  • öffentliche Dienstleistungen der Kommune

Wer also eine Immobilie besitzt – egal ob Einfamilienhaus, Wohnung oder Ferienwohnung – zahlt jährlich Grundsteuer an die Gemeinde, in der sich das Objekt befindet.

Gilt die Grundsteuer auch für Ferienwohnungen?

Ja. Eine Ferienwohnung wird steuerlich wie jede andere Immobilie behandelt. Eigentümer müssen deshalb ebenfalls Grundsteuer zahlen – unabhängig davon, ob die Wohnung selbst genutzt oder vermietet wird.

Gerade in beliebten Urlaubsorten an der Ostsee wie Boltenhagen oder Kühlungsborn gehört die Grundsteuer zu den typischen laufenden Kosten einer Ferienwohnung.

Zusätzlich können weitere Abgaben anfallen, etwa:

  • Zweitwohnungssteuer
  • Hausgeld in einer Wohnungseigentümergemeinschaft
  • Versicherungen für die Ferienwohnung
  • Instandhaltungsrücklagen

Wie wird die Grundsteuer berechnet?

Die Berechnung der Grundsteuer basiert grundsätzlich auf drei Faktoren:

  • Grundsteuerwert der Immobilie
  • Steuermesszahl (gesetzlich festgelegt)
  • Hebesatz der Gemeinde

Die vereinfachte Formel lautet:

Grundsteuer = Grundsteuerwert × Steuermesszahl × Hebesatz

Besonders entscheidend ist dabei der Hebesatz der Gemeinde. Dieser kann von Ort zu Ort stark variieren – und beeinflusst die tatsächliche Höhe der Steuer erheblich.

Grundsteuer-Unterschiede in Deutschland

Seit der Grundsteuerreform gelten in Deutschland unterschiedliche Modelle zur Berechnung. Dadurch unterscheiden sich die Steuerbelastungen teilweise deutlich zwischen den Bundesländern.

Bundesland Grundsteuer-Modell Besonderheit
Mecklenburg-Vorpommern Bundesmodell Berechnung über Grundstückswert und Nettokaltmiete
Niedersachsen Flächenmodell Grundstücksfläche und Gebäudefläche entscheidend
Bayern Flächenmodell sehr vereinfachte Berechnung
Baden-Württemberg Bodenwertmodell Grundstückswert im Mittelpunkt
Hamburg Wohnlagenmodell Berücksichtigung der Lagequalität

Für Eigentümer bedeutet das: Zwei vergleichbare Ferienwohnungen können je nach Bundesland eine deutlich unterschiedliche Grundsteuer verursachen.

Beispiel: Grundsteuer für eine Ferienwohnung an der Ostsee

Nehmen wir als Beispiel eine Ferienwohnung im Ostseebad Boltenhagen. Der konkrete Steuerbetrag hängt hier vor allem vom Hebesatz der Gemeinde und dem festgelegten Grundsteuerwert ab.

Typische Größenordnungen liegen häufig zwischen:

  • 250 € und 700 € pro Jahr für kleinere Ferienwohnungen
  • 700 € bis über 1.200 € für größere Ferienimmobilien

Die tatsächliche Höhe kann jedoch stark variieren, da Faktoren wie Grundstückswert, Baujahr, Wohnfläche und Lage eine Rolle spielen.

Warum die Grundsteuer für Ferienwohnungen aktuell ein großes Thema ist

Die Reform der Grundsteuer hat dazu geführt, dass viele Eigentümer neue Bescheide erhalten haben. Besonders in touristischen Regionen mit steigenden Immobilienpreisen kann die Steuerbelastung dadurch steigen.

Für Käufer einer Ferienwohnung ist es daher sinnvoll, bereits vor dem Immobilienkauf folgende Kosten realistisch einzuschätzen:

  • Grundsteuer
  • Zweitwohnungssteuer der Gemeinde
  • laufende Betriebskosten
  • Rücklagen für Renovierungen

Wer diese Kosten berücksichtigt, kann besser einschätzen, ob sich eine Ferienwohnung langfristig wirtschaftlich betreiben lässt.

Warum die Grundsteuer gerade an der Ostsee besonders relevant ist

In beliebten Ferienregionen an der Ostsee – etwa im Ostseebad Boltenhagen – spielt die Grundsteuer eine besonders wichtige Rolle bei der Kostenplanung von Immobilien. Durch die hohe Nachfrage nach Ferienwohnungen und steigende Immobilienpreise können sich auch die steuerlichen Bewertungen verändern. Für Eigentümer und Käufer bedeutet das: Neben Kaufpreis, Nebenkosten und möglichen Einnahmen aus der Vermietung sollte die jährliche Grundsteuer immer als fester Bestandteil der laufenden Kosten eingeplant werden.

Wer eine Ferienwohnung in Boltenhagen besitzt oder erwerben möchte, sollte zudem die kommunalen Rahmenbedingungen im Blick behalten. Neben der Grundsteuer können in touristisch geprägten Gemeinden auch weitere Abgaben wie eine Zweitwohnungssteuer oder erhöhte Betriebskosten relevant sein. Eine realistische Kostenkalkulation hilft daher, die Wirtschaftlichkeit einer Ferienimmobilie an der Ostsee besser einzuschätzen und langfristig sicher zu planen.

Grundsteuer gehört zu den festen Kosten jeder Ferienwohnung

Die Grundsteuer ist eine der wichtigsten laufenden Abgaben für Immobilienbesitzer in Deutschland. Auch Eigentümer von Ferienwohnungen müssen sie jährlich bezahlen.

Die Höhe hängt stark vom Standort der Immobilie ab. Besonders in beliebten Ferienregionen an der Ostsee lohnt es sich deshalb, die steuerlichen Rahmenbedingungen vor einem Kauf genau zu prüfen.

Wer eine Ferienwohnung besitzt oder erwerben möchte, sollte die Grundsteuer immer als festen Bestandteil der laufenden Kosten einplanen.

Häufige Fragen zur Grundsteuer für Ferienwohnungen

Die Grundsteuer gehört zu den wichtigsten laufenden Kosten einer Ferienwohnung. Hier finden Sie die wichtigsten Antworten im Überblick.

Ja. Eigentümer einer Ferienwohnung müssen wie bei jeder anderen Immobilie jährlich Grundsteuer an die Gemeinde zahlen.

Die Höhe hängt vom Grundsteuerwert, der Steuermesszahl und dem Hebesatz der Gemeinde ab. Typische Beträge liegen häufig zwischen 250 und über 1000 Euro pro Jahr.

Ja. Seit der Grundsteuerreform nutzen die Bundesländer unterschiedliche Berechnungsmodelle, weshalb die Steuerbelastung regional variieren kann.

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Weitere Veranstaltungen findest du im Veranstaltungskalender Boltenhagen 2026.