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Demographische Entwicklung

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Seit Mitte des letzten Jahrhunderts beschäftigen sich Demographen und Sozialwissenschaftler verstärkt mit Fragen der Bevölkerungsentwicklung sowie ihren Ursachen und Auswirkungen. Dabei hat sich u.a. ergeben, dass der heutigen Weltbevölkerung von 6,1 Mrd. Menschen eine enorme Zunahme wiederfährt. Im Jahr 1900 belief sich die Weltbevölkerung auf 1,6 Mrd., 1950 auf 2,52 Mrd., bis 2025 sollen es 7,94 Mrd. werden und bis 2050 voraussichtlich 9,32 Mrd. Menschen. Derzeit sind 10% der Weltbevölkerung 60 Jahre und älter, bis 2050 werden es voraussichtlich 21,1% sein. Aus demographischer Sicht lässt sich jedoch kein einheitliches Bild definieren. Von den Industrienationen bis zu den Entwicklungsländern setzt sich dieses Bild aus wachsenden, stagnierenden und schrumpfenden Populationen zusammen. In dieser Arbeit wird aber nur auf die für das Thema relevanten Industrienationen und speziell Deutschland eingegangen. Die seit einigen Jahrzehnten stattfindende Alterung der Bevölkerung wird in der Fachliteratur auch als „Dreifaches Altern“ bezeichnet. Der Effekt des „Dreifachen Alterns“ sagt folgendes aus:

  • Die absolute Zahl älterer Menschen steigt.
  • Der Anteil hochaltriger Menschen (80+) steigt.
  • Der Anteil Älterer an der Gesamtbevölkerung steigt.

In Deutschland stieg die Bevölkerungszahl seit 1950 von 68,4 Mio. innerhalb von 50 Jahren auf rund 82 Mio. zur Jahrtausendwende. 1950 betrug der Anteil der über 60-Jährigen 14,6% und stieg bis 2000 auf 23,2%. Ursache hierfür ist u.a. die gestiegene medizinische Versorgung.

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